Bei Tagesanbruch hatten die Beobachter vor Ort, die an Bord des Luftschiffs warteten, ebenso wie das Personal verschiedener Behörden, das die Nachricht erfahren hatte, es mehr oder weniger bestätigt: In nuklearen Strahlungszonen war es wahrhaftig möglich, dem unterirdischen Angriff der Weltuntergangsdämonen zu entgehen!
Weitere Bestätigung war jedoch noch nötig.
Doch derzeit befanden sich viele Nationen auf dem Kontinent im Zustand der Anarchie. Angesichts der plötzlichen massiven Explosionen verstand nicht jeder, was sie bedeuteten.
Die Atmosphäre der Panik schichtete noch tiefere Verzweiflung auf die vor-apokalyptische Welt.
—»Gewöhnliche Bürger, die die Meerwasserrückflusszonen nicht erreichen können, bitte bereiten Sie Ihre täglichen Bedarfsartikel vor und begeben Sie sich in geordneter Weise zu den nächstgelegenen Explosionsorten, wo Sie die Anordnungen unseres Personals erwarten.«
Während sie diesen Stimmen lauschten, die von Zeit zu Zeit die Radiofrequenzen kaperten, wussten die Menschen nicht, was sie tun sollten.
Aber sie waren dennoch dankbar – allein überhaupt Radio hören zu können, galt als glücklich.
»Explosionszonen wie diese können uns schützen?«
»Aber wie kommen wir dorthin? Die Straßen sind bereits unsicher.«
»Zumindest ist es eine neue Möglichkeit! Da wir ohnehin sterben werden, können wir es ebenso gut versuchen.«
Für gewöhnliche Menschen waren all diese Nachrichten chaotisch, unmöglich, Wahrheit von Falschheit zu unterscheiden.
Nun konnte keine autoritative Stelle die Bewegung der Bevölkerung organisieren. Aber inmitten der gelähmten Versammlungen versuchten jene wenigen, die die neuesten Informationen erfasst hatten, dennoch, die Nachricht nach außen zu verbreiten.
……
Der Premierminister von Steffen betrachtete den Bericht in seinen Händen. Der Einfluss der Weltarche-Luftschiffe auf die öffentliche Stimmung in Städten der Weltnationen hatte bereits ein solches Ausmaß erreicht.
»Es ist praktisch zum Synonym für Autorität geworden«, berichtete die Person gegenüber dem Schreibtisch stramm stehend.
Ein Mann in makellos geschneiderter altertümlicher Adelskleidung, der neben dem Büro saß und lächelnd ein Buch las, hörte der Person zu, die vor dem Premierminister berichtete, und bemerkte:
»In nur wenigen kurzen Tagen hat die Weltarche über einen Zug berichtet, der das Meer zu einem fremden Kontinent überquerte. Sie organisierte die Bezeugung der Normalisierung der Tivi-Gerät auf einem anderen Kontinent. Hochrangige Beamte mehrerer Nationen hielten Reden darauf. Und vorgestern trug sie aus erster Hand, aus nächster Nähe Zeugnis von einer Detonation auf Nuklearbombenniveau.«
»In der Tat haben sie viel zu viele Dinge getan, viel zu intensiv«, sagte der Premierminister und lehnte sich in seinem Stuhl zurück.
Der Offizier gegenüber dem Schreibtisch sagte: »Also, Premierminister, wenn wir unsere eigene identische Flotte von Luftschiffen aufbauen würden, könnten wir wahrscheinlich nur im Inland senden. Und der kritischste Punkt ist…«
»Was ist es?«
Der aristokratische Gentleman lächelte, während er zusah, wie der Premierminister von Steffen den Mann eindringlich anstarrte.
»Es ist, dass wir einfach keine so weitreichende Funkverbreitungstechnologie besitzen. Und derzeit gibt es überhaupt keine Umgebung für die Forschung und Entwicklung dieser Technologie.«
Die Antwort war selbsterklärend. Selbst wenn sie mehr Luftschiffe mobilisieren könnten, könnten sie keine Propagandaorganisation replizieren.
Der Premierminister tippte mit den Fingern auf den Schreibtisch. »Wir können uns nur weiterhin auf sie verlassen, um die Existenz der Schutzzonen publik zu machen.«
Eine solche Gelegenheit umsonst in die Hände der Nebelvolk fallen zu lassen, bedauerte der Premierminister zutiefst. Manchmal gab es selbst als Herrscher einer Nation Dinge, die nicht sofort vollbracht werden konnten. Die Unsterblichkeit und fehlenden Zwänge der Nebelvolk erlaubten ihnen, alles beiseitezuwerfen, um eine bestimmte Aufgabe zu erfüllen.
Glücklicherweise war noch Zeit. In seinem Herzen überlegte er still, wie er nach dem Vorübergehen der Apokalypse mehr Ressourcen mobilisieren könnte, um Dinge zu erschaffen, an die sich das Volk für immer erinnern würde.
Also würde die Propaganda für diese Schutzraummobilisierung noch immer diesen Gästen von einem anderen Kontinent übergeben werden.
……
Die Sicherheit nuklearer Strahlung wurde bestätigt.
Ein Kontingent von Zivilisten nach dem anderen wurde organisiert und näherte sich den pockennarbigen, vernarbten Strahlungsausbreitungszonen auf der Erde.
Das Bewusstsein für nukleare Strahlung hatte bereits begonnen, den öffentlichen Diskurs auf der ganzen Welt zu beherrschen.
Halbwertszeit, momentane Dosisrate, Sievert, Hintergrundstrahlungsvarianz… eine Reihe von Begriffen tauchte in den Diskussionen der Menschen mit einer höheren Frequenz auf als das tägliche Brot – durch Zeitungen, Radiostationen und die Propaganda der Luftschiffe, die Schatten über die Städte warfen.
Unter solchen Bedingungen verringerte sich das Chaos in der Welt tatsächlich etwas. Einige nationale Führer, die ursprünglich verschwunden waren, tauchten in verstreuten Zahlen wieder auf.
Jene mit Titeln wie Staatssekretär, Oberrat und Stadtgouverneur begannen, im Namen ihrer Nationen, die Menschen aufzurufen, Plänen zu folgen und außerhalb von Regionen zu warten, die wie Teufel ruhten.
Menschen, in Decken, Bettlaken und Kleidung gehüllt, blickten aus der Ferne mit Furcht und Bangen auf jene ringförmigen konkaven Zonen, die in Totenstille getaucht waren.
»Werden wir wirklich krank, nachdem wir hineingegangen sind?« Unter den dunklen Wolken hob ein kleiner Junge, der sich in der Umarmung einer Frau verbarg, den Kopf und fragte.
»Wir werden krank, aber alle werden krank. Das ist keine so große Sache. Verglichen mit Krankheit ist es das bestmögliche Ergebnis, überleben zu können.«
Viele Menschen hegten einen gewissen Widerstand in ihren Herzen, aber es half nichts. Sie hatten auf eine bessere Option gehofft oder sie erwartet, doch jeder wusste, dass so etwas mit nur noch fünfzehn verbleibenden Tagen im Grunde unmöglich war. Diesen Fleck versengter Erde zu haben, der selbst Dämonen zurückschrecken ließ, das allein war bereits ein Wunder.
Plötzlich erreichte der Klang von Gesängen die Ohren des kleinen Jungen. Die Menschen, die um sie herum auf dem Boden saßen und lehnten, wandten die Köpfe, um auf den Rücken eines Mittelschullehrers zu blicken, der auf höherem Boden stand.
Der Mann mit den hinter dem Rücken verschränkten Händen sang laut zur großen Erde hin: »Es ist das Grab der Teufel und die Wiege der Hoffnung. Sowohl der Same der Furcht als auch eine unwiderstehliche Verlockung…«
……
»Einhundertdrei Städte insgesamt.«
Im Raum unterhielten sich die Leute miteinander. Yang Zicang blickte auf den Atlas in seinen Händen und lauschte ihrer Diskussion.
Jede Seite dieses Buches trug eine Fotografie der Erde nach den nuklearen Explosionen. Noch nie hatten sie so viele nukleare Explosionskrater gesehen, wie Krater auf dem Mond oder Mars, doch nicht wahrhaft so trostlos. Die Überreste von Städten an ihren Rändern und die Spuren erloschener Vitalität verliehen ihnen stattdessen eine Kälte, die noch ausgeprägter war als die trostlosen Krater im Kosmos.
»Nur noch ein halber Monat. Die Liste der Wissenschaftler ist im Wesentlichen empfohlen.«
Eine Person sagte: »Um übermäßige Störung durch die Epoche zu vermeiden, denke ich, sollten wir vielleicht bis nach der Katastrophe warten, um wirklich mit der Ausführung dieses Plans zu beginnen.«
Inmitten der Apokalypse waren die ausgewählten Wissenschaftler am anfälligsten dafür, durch jede Art von Unfall von den Eisenranken in Massen davongetragen zu werden.
Also hielten selbst jetzt die verschiedenen »Nebelvolk« die Geheimhaltung derjenigen, die sie aus dem Meer von Gelehrten- und Forschernamen ausgewählt hatten, allein in ihren eigenen Erinnerungen.
Denn selbst wenn sie an Bord der Luftschiffe unter ständiger Wachsamkeit aller geschützt werden könnten, würde ein echtes Unglück, wenn es von innen Gestalt anzunehmen begänne, ein einziger Funke oder Lichtbogen genügen, um diese großen, mit Wasserstoff und Helium gehobenen Luftsäcke innerhalb weniger Dutzend Sekunden brennen und zu Boden stürzen zu lassen.
»Wenn wir vorher beginnen sollen, müssen wir einen detaillierten, narrensicheren Plan ausarbeiten.«
Die Leute blickten zu Yang Zicang.
»Vorsitzender Yang, kann Ihr Zug die Menschen, die wir ausgewählt haben, zum Rand des Kontinents dieser Epoche transportieren?«
Ning Jiajia und die anderen waren noch auf See. Genau wie Menschen sich leicht an den höchsten Gipfel der Welt erinnern, während der zweithöchste nur von jenen gesucht wird, die besondere Aufmerksamkeit schenken – eine Aktion, die beim ersten Mal weltweite Aufmerksamkeit erregte und erfolgreich eine neue Schicksalsbahn schmiedete, würde nicht denselben Effekt haben, wenn sie ein zweites Mal wiederholt würde.
»Wenn wir uns auf den Zug verlassen, um diese Leute zum Meer zu bringen, wird dann die Forschung, die sie betreiben, wenn sie nach der Apokalypse auf den Kontinent zurückkehren, ständig ins Visier genommen?«
Die Leute blickten nach links und rechts. Wahrlich, niemand konnte sicher sein.
Yang Zicang legte den Atlas in seinen Händen nieder und sagte: »Ich schlage vor, wir stellen zuerst die Kandidatenliste fertig, halten die technischen Ziele vertraulich und bewahren Schweigen. Sobald die Apokalypse vorüber ist, starten wir diesen Plan sofort.«
Die Dutzenden von Menschen umher überlegten einen Moment und nickten dann alle gleichzeitig.
……
Der schwere Nachtwind heulte über das leere Rollfeld. Yang Zicang stieg in dünnem Trenchcoat und Marinekappe stetig die Einstiegsleiter eines nietenbesetzten Flugzeugs hinab. Dicht dahinter Zhao Anlong, ebenfalls in flacher Mütze und Maske – ihre Silhouetten tauchten vor jenen auf, die sie erwarteteten.
Ein junger Mann in seinen Zwanzigern trat vor: »Willkommen, Sie beide. Benötigen Sie Schutzanzüge?«
Yang Zicang betrachtete die schlicht gekleidete Person vor sich und lauschte, wie Chronos’ Herabstieg in seinem Geist zu widerhallen begann. Die andere Partei war ein Landsmann, der die Ohrmuschel eines Einheimischen trug. Mit einer Spur von Bewunderung sagte Yang Zicang:
»Nicht nötig. Wir werden diese Kleidung auf dem Rückweg zerstören.«
Der junge Mann nickte, wandte sich um und führte den Weg. Die drei überquerten den Rand des Platzes und betraten ein Gebäude, das einem alten Fabrikwohnheim ähnelte.
Drinnen passierten sie zwei versteckte Türen und gingen einen langen, eiskalten Tunnel hinab. Eine hell erleuchtete unterirdische Halle entfaltete sich allmählich vor ihnen.
Die Wände waren mit Materialien bedeckt, die reflektierendem Plastik ähnelten. Beim Eintreten spürten Yang Zicang und Zhao Anlong, dass solcher Schutz gegen Strahlung wohl wenig zählte.
»Willkommen, Sie beide.« Die über zwanzig Menschen im Raum brachen in herzlichen Applaus aus.
Einige in gewöhnlicher Zivilkleidung, andere in Schutzanzügen mit Glaskuppelhelmen wie Flieger – denn dieser Ort befand sich im Jinbei-Vermächtnis, einem aufgegebenen Experimentiergebiet, wo einst nukleare Lecks aufgetreten waren.
»Danke«, sagte Yang Zicang und blickte zu den älteren Männern in Schutzanzügen. »Sie sind die Schmiede von Jinbei.«
Zhao Anlong schritt vor und musterte überrascht die Gesichter unter den Helmen. Sie sahen extrem alt aus, doch alle waren rüstig im Geiste.
Die Ältesten lächelten. »Bis zum heutigen Tag gelebt zu haben, verdanken wir gänzlich Miss Zhao Man und der jahrelangen fürsorglichen Pflege ihrer Freunde.«
Nach den Vorstellungen sagte ein Mann mittleren Alters mit ernstem, doch schwach warmem Ausdruck:
»Ich bin der Organisator dieses Treffens, aber nicht der Initiator.«
Sein Blick ruhte sanft auf Yang Zicang, dann glitt er zu den Umstehenden.
»Alle Initiatoren, alle Vorschlagenden von Plänen, erhalten die besondere Aufmerksamkeit der Epoche.«
Yang Zicang lauschte schweigend, während die Person, die die Last der Aufmerksamkeit der Epoche an seiner Stelle teilte, fortfuhr.
»Daher habe ich mir erlaubt, die vorläufige Organisationsarbeit für diese Operation an seiner Stelle zu übernehmen. Mein Deckname ist Jin Baiyun.«
In der Nacht zuvor hatte Yang Zicang eine Einladung von den Organisatoren des Jinbei-Vermächtnisses erhalten.
Sie war von einem Nebel-Landsmann gekommen, der sich in der Nähe versteckt hielt, völlig gewöhnlich und unauffällig. Nachdem er seinen Zweck dargelegt hatte, hatte der Mann die Einladung mit einer Erklärung ausgesprochen: Die sechs überlebenden Ältesten bewunderten zutiefst seine Taten und die Ziele der nächsten Operation.
Jedoch hatte seine Erklärung viel zu viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Obwohl weitgehend unvermeidbar, würde das Fortfahren in dieser Weise große Schwierigkeiten einladen.
Daher mussten die Operationsverfahren angepasst werden.
Die Last des Schicksalsfluchs der Epoche für Yang Zicang zu teilen!
Und die sechs älteren Herren vor ihm, kraft ihrer jahrelangen Forschung und Erfahrung im Nähren wissenschaftlicher Dämonen bei gleichzeitiger Vermeidung von Entdeckung, wünschten als Vorhut zu dienen.
Dies war die Geburt des »Sechserrates«.
Diese letzten Tage waren eine kurze Periode monumentaler Veränderung in der Epoche. Niemand konnte vorhersagen, welche Veränderungen eintreten würden. Die Sechs spürten, dass sie bereits die Aufmerksamkeit der Epoche auf sich gezogen hatten und die Investition der Glanzträger erhalten hatten. Sie könnten ebenso gut in diesen letzten Tagen eine weitere Klinge nach vorn stoßen.
Selbst wenn es bedeutete, als Köder zu sterben, waren sie bereit.
Solche Entschlossenheit bewegte Yang Zicang zutiefst und regte zur Selbstprüfung an.
Der Organisator sagte: »Ich hoffe, unsere Wegfindungsoperation, die dem Wissenschafts-Arterienfluss ebenbürtig ist, wird wie jene sein – nicht bloß eine Operation, die allein auf diesen Epochenkontinent abzielt, sondern eine, die auf die gesamte neue Schicksalsbahn abzielt.«
»Natürlich, wenn wir auf dem nächsten Kontinent alle unseren Rat wiedersehen, wird der Gegenstand unserer Forschung nicht mehr Radio und Tesla-Spulen sein, sondern vielmehr, wie man Häuser ohne Stein und Erde baut, wie man landwirtschaftliche Werkzeuge ohne Eisenwaren herstellt. Verstehen Sie, was ich meine, meine Herren?«
Der Gegenstand der Forschung…!
So war es also tatsächlich! Die »Nebelvolk« umher versteiften sich alle leicht, ihre Blicke, mit verschiedenen verborgenen Implikationen, zuckten zu Yang Zicang und Zhao Anlong und verweilten besonders auf Yang Zicang für einen zusätzlichen Moment.
Diese Blicke spürend, verstand Yang Zicang, dass selbst die Nebelvolk jenseits von Steffen von seiner kühnen Erklärung erfahren hatten.
Einer der überlebenden älteren Wissenschaftler deutete auf die sechs Räume um sie herum:
»Wir haben die Geheimhaltungsprotokolle der Wissenschaftsvermächtnis-Vorbereitungskomitees der verschiedenen Nationen studiert. Von diesem Punkt an wird jeder von uns unabhängige Forschung an seiner zugewiesenen ‚Alternativpfad’-Wissenschaftslinie betreiben, ohne gegenseitige Störung.«
»Dies zählt auch als ein bisschen Einsicht, die wir über die Jahre gewonnen haben«, fügte ein anderer hinzu. »Denn unser ursprüngliches Team war weit, weit größer.«
Die Nebelvolk umher waren bewegt.
Einige, die früher angekommen waren, murmelten, ihre Blicke zwischen Jin Baiyun und Yang Zicang wechselnd. Eine Person, die die Wogen glätten wollte, räusperte sich:
»Mr. Jin, da unsere verehrten Wissenschaftler von Jinbei Vorsitzenden Yang im höchsten Maße schätzen und er hier bei uns ist, warum bitten wir ihn nicht, einen Operations-Decknamen zu vergeben?«
Jin Baiyun ließ einen Blick über Yang Zicang gleiten und nickte: »Nichts könnte passender sein.«
Yang Zicang lächelte schwach.
»Ich weiß, dies könnte wohl unsere letzte Gelegenheit zur Forschung sein. Was danach kommt, ist die landwirtschaftliche Ära. Wenn wir unsere gegenwärtige wissenschaftliche Forschung dann betreiben, könnten alle grundlegenden Apparate zu Dämonen werden.«
Die Menge nickte. Die versiegelten Kassetten des Wissenschafts-Arterienflusses, an den nächsten Epochenkontinent geliefert, würden nur stille Bojen und Samen werden, durch die Epoche fließend und auf den richtigen Moment wartend. Vorerst konnten sie sich nicht als Boden manifestieren, in dem Wissenschaft sprießen konnte.
Und der gegenwärtige Operationsplan von Vorsitzendem Yang war umgekehrt ein Bajonett, das darauf abzielte, neue Wege der Wissenschaft für die Epoche zu öffnen.
»Da unser Ziel darin besteht, Technologie zu schaffen, die nicht dieser Epoche angehört.
»In dieser eingekerkerten Epoche, wo alles von Menschenhand Geschaffene zu einem Übelwesen wird, die Feder der Wissenschaft erneut aufzuziehen und sie vorwärts marschieren zu lassen. Dann soll unser gesamter Operationsplan für diesen Sechserrat heißen…
»Die Zukunft durchdringen.«